Eine abendliche Hommage an einen Bereich der Musik, der jenseits von Pop eine gewisse Popularität erlangt hat, aber eher der zeitgenössischen Musik der Neutöner zugerechnet wird.
Minimal Music ist ein Sammelbegriff für verschiedene Musikstile innerhalb der Neuen Musik, die sich ab den 1960er Jahren in den USA entwickelten und Steve Reich, ihr bedeutenster Vertreter wurde oft als „größter lebender Komponist Amerikas“ und „originellster musikalischer Denker unserer Zeit“ bezeichnet.
Helmut van der Buchholz war gerade geboren, als die die ersten Stücke dieses Genres geschaffen wurden, und es brauchte gut 25 Jahre, bis er sie wahrnahm und zu schätzen lernte.
Gut 60 Jahre nach ersten Stücken der Minimal Music lädt Helmut van der Buchholz zu seinem 196. Atelierabend in das Umspannwerk neben dem Mundenheimer Friedhof ein, um über Steve Reich, Phillip Glass, Terry Riley, La Monte Young und ihre Beziehungen zum Rest der Musik zu erzählen.
Was genau geschehen wird, bleibt wie so oft noch geheim. Aber es wird wieder eine exklusive Mischung aus Schallplattenmusik und Vortrag geben und dies mit einem gewissen Unterhaltungswert.
Dazu gibt es Kunst aus dem Umspannwerk, gekühlte Getränke und Knabbereien. Und natürlich ist der Eintritt frei.
